WIE HOLLYWOOD-STARS TRAINIEREN

„Unerlässlich vor jeder sportlichen Betätigung ist ein Lockern der Muskeln durch Stretching“, sagt der US-Experte Dr. Charles S. Macatee vom Gatorade Sports Science Institute in Barington (Illinois). „Man vermeidet damit nicht nur Verletzungsrisiken, sondern entwickelt auch ein besonderes Körpergefühl. Man fühlt sich physisch und mental einfach jünger, besser drauf.“

Wer sich über längere Zeit zu wenig bewegt verliert seine Beweglichkeit in Muskeln, Sehnen und Gelenken. Durch gezieltes Training kann diese Flexibilität jedoch rasch zurück gewonnen werden. Hollywood-Stars müssen vor Drehbeginn vertraglich ihren Körper trainieren und aufbauen. Deshalb wirken sie im Film auch oft so athletisch und geschmeidig. Nicht selten haben ältere oder gar alte Männer einen viel jugendlicher Körper als Zeitgenossen, die gerade mal 25 oder 30 Jahre alt sind.

Die großen Hollywood-Studios beschäftigen Personal Trainer, die sichwochen- oder gar monatelang mit ihren „Celebrities“ beschäftigen. Einer von ihnen ist Rob Parr, dem u.a. Madonna ihre phantastische Figur verdankt. Auch Bruce Willis, Demi Moore und viele andere wurden und werden von Rob Parr trainiert.

Hollywood-Trainer geben Tipps:

- Das Stretching sollte sich auf die wichtigsten Muskelgruppen konzentrieren. Dazu zählen Waden-, Oberschenkel, Hüft-, Nacken-, Schultermuskeln, sowie die Muskeln im Lendenwirbelbereich.
- Niemals mit unterkühlten Körper Stretching ausüben - Verletzungsgefahr! Sich erst mal aufwärmen, z.B. durch rasches Walking, bei dem man gleichzeitig die Arme kräftig kreisen lässt.
- Stretching-Übungen sollten gerade so weit gehen, dass man ein ganz leichtes Schmerzgefühl empfindet. Richtige Schmerzen darf man dabei nicht haben. Den Körper langsam und keinesfalls ruckartig in die gewünschte Stretching-Position bringen und darin zehn oder zwanzig Sekunden lang verharren.
- Während dem Stretching entspannen und ganz ruhig atmen. Dabei auf die beanspruchten Muskelgruppen achten.
- Niemals Stretching-Übungen machen, wenn eine Verletzung vorliegt. Die muss erst mal ausheilen.
- Am Anfang nichts überstürzen. Muskeln, Sehnen, Gelenke brauchen Zeit. Erst nach und nach steigern. Auch wenn es so manche Wochen dauert, bis man die Handflächen so richtig schön kräftig auf den Fußboden aufdrücken kann.