VIAGRA RICHTIG ANWENDEN

Kein Zweifel: Die Rautenpille kann so manchem impotenzgeplagten Zeitgenossen neue Lebensfreude vermitteln. Denn sie wirkt. Sie kann auch Ehen, Partnerschaften retten.

Dabei ist Viagra kein Aphrosiakum, ohne einen Partner, ohne Berührung, Zärtlichkeiten, richtet der enthaltene Wirkstoff Sildenafil nicht viel aus. Er weitet die Gefäße, dadurch strömt mehr Blut in die Schwellkörper im Genitalbereich - es kommt zur Erektion. Neuer Modehit in den USA: flüssiges, gesüßtes Viagra, das Frauen ihren Männern oder Partnern mehr oder weniger heimlich in den Drink mixen.

Das Mittel hilft praktisch bei Männer jeglichen Alters. Viagra wird in verschiedenen Größen angeboten: 25, 50 und 100 Milligramm. Am preisgünstigsten ist die große Raute, sie lässt sich schneiden, brechen, oder man kann davon abbeißen. Am besten nicht gleich die 100er-Pille schlucken, erst mal kleinere Mengen ausprobieren. Jeder Mann reagiert auf Sildenafil unterschiedlich. Auch die „Tagesform“ entscheidet. Mal wirkt Viagra optimal, mal wieder weniger.

Urologen empfehlen zunächst die 50-Milligramm-Pille. Danach kann man auf 25 reduzieren. Viagra wirkt schon nach etwa 15 Minuten, manchmal früher. Wer es - etwa bei einem Quickie - ganz besonders eilig hat, kann eine 25er im Mund zerbeißen und schlucken. Dann entfalten sich die Wirkinhalte noch schneller, eventuell innerhalb einer oder zwei Minuten.

Übrigens: Auch bei Frauen wirkt Viagra als Libidospender. Pudendal-Arterien im Klitoris-Bereich werden nach der Einnahme besser und reicher durchblutet, es kommt dann zu Schwellungen und zu größerer Bereitschaft zum Höhepunkt. So kommt auch die Frau schneller zum Orgasmus. In Sachen Liebe funktioniert der Stoffwechsel von Mann und Frau mehr oder weniger gleich.