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Dr. med. Ulrich Strunz
FETT IST NICHT
GLEICH FETT
Es
gibt gesättigte, einfach ungesättigte und mehrfach
ungesättigte Fettsäuren, die in unserem Stoffwechsel alle
unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Die gesättigten Fettsäuren
stecken in tierischen Produkten wie Sahne, Butter, Fleisch, Wurst
und Käse. Diese sollten Sie nur in Maßen genießen.
Denn gesättigte Fettsäuren sind maßgeblich an unseren
Zivilisationskrankheiten beteiligt Sie können z.B. den Cholesterinspiegel
erhöhen.
Fette (oder Lipide) spielen ihre Hauptrolle im Energiestoffwechsel.
Damit sie im Blut transportiert werden können, verbünden
sie sich mit Eiweiß (Proteinen) zu so genannten Lipoproteinen.
Diese Eiweiß-Fett-Verbindungen dienen dann auch als Transportmittel
für Cholesterin. Je mehr Eiweiß die Lipoproteine enthalten
und je weniger Fett, desto dichter und kleiner sind sie. Sie werden
als High Density Lipoproteine bezeichnet (Lipoproteine mit hoher
Dichte), oft auch als das „gute“ Cholesterin.
Die pflanzlichen ungesättigten Fettsäuren kann unser Stoffwechsel
nicht herstellen. Sie sind lebenswichtig, und wir müssen sie
täglich mit der Nahrung aufnehmen. Sie schützen uns vor
Herzinfarkt, vor einem zu hohen Cholesterinspiegel und vor vielen
Beschwerden und Krankheiten. Deshalb sollte man in der Küche
immer pflanzliche Speiseöle verwenden.
Auch Fisch ist reich an hochwertigen ungesättigten Fettsäuren.
Deshalb ist z.B. Kaltwasserfisch – Makrelen, Heilbutt, Kabeljau,
Hering usw. - gesünder als Fleisch. Aus:
Dr. med. Ulrich Strunz: Forever Young, Gräfe und Unzer
Verlag, München.
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