GESUNDHEITSTIPPS

 

WELCHER ARZT IST DER RICHTIGE?

Oft treten Befindlichkeitsstörungen oder Beschwerden spontan auf, der oder die Betroffene sucht dann womöglich schnell die nächstbeste Praxis auf. Die Wahl  eines persönliches Arztes oder einer Ärztin spielt aber für die Behandlung eine bedeutende Rolle. Manchmal ist die Therapie fachlich kompetent, aber es fehlt vielleicht an der menschlichen Zuwendung des behandelnden Arztes. Andererseits kann das persönliche Interesse des behandelnden Doktors das unerlässliche Fachwissen bei der Behandlung nicht ersetzen.
Fitness-Papst Dr. Ulrich Strunz, selbst praktizierender Internist und Bestsellerautor („Frohmedizin“), gibt Tipps, wie man einen guten Arzt erkennt: Er lässt den Patienten nicht zu lange im Wartezimmer warten und nimmt sich ausreichend Zeit; sodass man sich nicht „abgefertigt“ fühlt. Er spricht mit dem Patienten, hört aber auch zu. Und er  berührt den Patienten, denn Abtasten gehört noch immer zur medizinischen Behandlung. Außerdem spielt er nicht den Besserwisser, bemüht sich um eine kostengünstige Therapie, vermittelt Hoffnung und überweist an einen Facharzt, wenn er selbst nicht mehr weiterhelfen kann.    
Experten empfehlen, seinen persönlichen Doktor in aller Ruhe auszuwählen, solange man noch gesund ist. Sich nicht gleich an den Facharzt wenden (z.B. einen Herz- oder Hautspezialisten), die Hausärztin um die Ecke kümmert sich vielleicht ganzheitlicher um den Patienten, wird dann ohnehin an den entsprechenden Facharzt überweisen. Der Arzt sollte nicht zu jung, aber auch nicht zu alt sein. Gut nutzen lassen sich Empfehlungen von Freunden oder Verwandten, man wendet sich dann mit einem besseren Gefühl und oft auch vertrauensvoller an den Therapeuten. Arzt oder Ärztin nicht zu häufig wechseln, es ist immer ein Vorteil, wenn die kleinen Wehwehchen oder vorangegangene Krankheiten bereits bekannt sind, wenn der Arzt seinen Patienten also bereits gut kennt. Die Praxis sollte nicht zu weit vom eigenen Wohnort entfernt sein, damit man gegebenenfalls schnell Hilfe herbeiholen kann, etwa bei Schmerzen oder bei anhaltendem Fieber. Dies gilt insbesondere für die Behandlung von Kindern.