WARNSYMPTOME
Manchmal sagt uns unser Körper: „Ich werde krank“. Auf diese Warnhinweise sollte man achten, also ganz einfach öfter mal in seinen Körper hineinhorchen. Sonst können sich aus zunächst harmlosen Befindlichkeitsstörungen mit der Zeit Beschwerden oder gar Krankheiten entwickeln, die nur noch schwer zu behandeln sind.
Für anhaltenden Durchfall können krankheitserregende Bakterien oder Pilze verantwortlich sein, die sich bei Fehlernährung in hartnäckigen Kolonien ausbreiten und hartnäckige Entzündungen verursachen können. Sie ernähren sich vorwiegend von Süßem und hellen Mehlprodukten, die im Darm Gärungsprozesse auslösen. Tipp: Ernährung umstellen auf Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und möglichst selbst gepresste Fruchtsäfte. Ein lästiger Harndrang entsteht im Sommer oft, wenn man zu leicht und luftig angezogen und dementsprechend das Immunsystem geschwächt ist, sodass Bakterien die Blasenschleimhaut befallen. Mit wärmerer Unterwäsche kann man chronischen Infektionen vorbeugen.
Vorsicht ist geboten bei ständig quälendem Durst – häufig Anzeichen eines sich entwickelnden Diabetes, einer Zuckerkrankheit. Da sollte man rasch in der Arztpraxis einen Checkup machen lassen. Dasselbe gilt bei Schwindelanfällen, Schwäche- oder Ohnmachtsgefühlen, Sie sind oft erste Anzeichen einer so genannten Meniere`sche Krankheit, die später mit unkontrolliertem Taumeln, Drehschwindel, Übelkeit und Erbrechen einhergehen kann. Betroffen sind vor allem ältere oder alte Menschen. Bei Gelenkschmerzen gilt: unterkühlte Gelenke morgens nach dem Aufstehen erst warm massieren, nicht gleich belasten. Bei Zahnfleischbluten fehlt meist nur Vitamin C (in frischem Obst), einer Gedächtnisschwäche kann man mit Soja-Lezithin aus dem Reformhaus vorbeugen. Es enthält den wichtigen Konzentrationsrohstoff Cholin.
