VENENSCHWÄCHE VORBEUGEN
Besenreiser, Krampfadern, schmerzende, nässende Unterschenkelgeschwüre – dies muss alles nicht sein. Derlei Beschwerden entstehen, wenn die ohnehin dünnen, verletzlichen Venenwände auch noch ungenügend mit Nährstoffen versorgt werden. Im Gegensatz zu Arterien sind sie nicht von Bindegewebe und Muskeln umpackt. Sie dehnen sich leicht, werden porös, gelbliches Blutplasmawasser tritt dann ins angrenzende Gewebe aus, und es kommt zu Ödemen, Wasseransammlungen bevorzugt an den Knöcheln, dem Handrücken oder unter den Augen.
Was sich aber verhängnisvoller auswirkt: Die empfindlichen kleinen Venenventile, die den Blutfluss zurück zum Herzen regeln, funktionieren nicht mehr richtig. Blut versackt unter der Haut in Säckchen und Auswölbungen, es bilden sich wurmartige, blaurot verfärbte Krampfadern. Um Venen abzudichten und Blutverlusten vorzubeugen, schickt der Organismus nun Gerinnungsstoffe an die gefährdeten Stellen. Dieses so genannte Fibrin verbindet sich mit ranzigem Fett und Cholesterin, dadurch kommt es zu gelblichen Verhärtungen. Die Gefahr einer Thrombose entsteht, weil der Blutfluss gehemmt wird.
Dem allen kann man auf ganz einfache Weise vorbeugen: Wichtigster Schutzstoff für Gefäße ist Vitamin C, das Pflanzen zur Kräftigung ihrer eigenen Venen produzieren. Menschen mit Venenschwäche müssen deshalb besonders viel frisches Obst und Gemüse essen. Ebenfalls empfehlenswert: der Pflanzenschutzstoff) Rutin, der besonders reich in Buchweizen enthalten ist – unter allen Biostoffen das beste „Venenfutter“.
