GESUNDHEITSTIPPS

 

UNGESUNDE BILDSCHIRMARBEIT

Vor allem unsere Kinder verbringen immer mehr Zeit vor dem Computer, manchmal bis zu drei, vier Stunden am Tag. Dafür sind aber unsere Augen nicht geschaffen, sie sind genetisch auf nur allmählich sich verändernde Lichtverhältnisse programmiert, vom Morgendämmer ins helle Tageslicht, zum Sonneuntergang und in die Nacht.
Das unablässige Bombardement von Millionen Hell-Dunkel-Lichtreizen vor dem Monitor belastet die Augen kolossal, sie müssen bis zum Zehnfachen mehr so genannte Rhodopsin-Moleküle produzieren. Dieser Sehpurpur verbraucht sich rasch, muss immer wieder erneuert werden, sonst stellen sich Sehschwächen ein, die für Bildschirmgeschädigte typisch sind. Morgens sieht man noch klar und deutlich, am späten Vormittag verschwimmen Zahlen, Buchstaben bereits.
Das Sehpigment Rhodopsin ist VitaminA-abhängig. Wer viel vor dem Bildschirm arbeitet, sollte deshalb unbedingt auf eine vermehrte Vitamin A-Zufuhr ins Auge achten. Unser Stoffwechsel synthetisiert das kostbare Vitamin aus Karotene, Pflanzenfarb- und schutzstoffen, die in allen dunkelgrünen, gelben, roten, orangefarbenen und blauen Obst- und Gemüsesorten enthalten sind. Idealer Schutz für die Augen: Tomaten- und Gemüsesaft.