TRÄNENSÄCKE MÜSSEN NICHT SEIN
Hübsch sehen sie nicht gerade aus – die Hängesäckchen unter den Augen. Oft gehen sie einher mit winzigen Runzeln und Krähenfüßchen. Im Prinzip sind sie nichts anderes als Gewebe, das sich mit Blutwasser füllt. Dieses gelblich-weiße so genannte Plasma tritt durch schwache, poröse Venenwände aus, wird erst nach und nach über die Lymphbahnen abgebaut.
Raucher, passionierte Partygänger und Zeitgenossen, die sich katastrophal ernähren, neigen am meisten zu diesem unansehnlichen Hängegewebe unter den Augen. Der Grund: Vitamin C-Mangel. Zigaretten, Schlafmangel und Stress fressen den kostbaren Nährstoff auf, er fehlt dann, um Venenwände abzudichten und zu schützen. Was jeder Betroffene wissen sollte: Pflanzen stellen Vitamin C in erster Linie zu dem Zweck her, ihr hoch empfindliches Gefäßsystem abzudichten, sodass die Nährflüssigkeit aus dem Erdreich optimal in die Pflanzenzellen hinein transportiert werden kann.
Salben, Cremes oder Fingerspitzenmassagen schaden eher, als dass sie helfen. Tipp von Experten: Täglich den Saft einer Zitrone trinken (nicht erhitzen oder süßen!). Noch besser: Zitrone vierteln und das Fruchtfleisch herausessen (schmeckt nur bei der ersten Zitrone sauer). Schon nach ein paar Tagen bilden sich Tränensäcke wieder zurück.
