SO BLEIBEN UNSERE GELENKE JUNG
Sie wirken ähnlich wie Scharniere – die flexiblen Bindeglieder zwischen den unbeweglich harten Knochen. Gelenke bestehen aus kräftigen, elastischen Bändern aus Bindegewebe. Recht empfindlich sind die innengelegenen Höhlen der Gelenke, den eigentlichen Bindestellen der Knochen. Sie sind durch weiche Knorpel gepolstert, außerdem zusätzlich mit so genannter Synovial-Flüssigkeit gefüllt, einem gelee-artigen Schmiermittel. Diese stabile Gesamtkonstruktion wirkt wie ei ein Stoßdämpferr und sorgt dafür, dass Knochen nicht aneinander reiben und Scgmerzen verursachen.
Ganz wichtig für die Gelenkschmiere, Synovial-Flüssigkeit sind bestimmte Substanzen, die Proteoglykane, die – ähnlich einem Schwamm – Wasser und Mineralsalze aufsaugen können. Diese Substanzen sind aber auch sehr empfindlich, werden z.B. von Freien Radikalen angegriffen, wenn sie nicht durch entsprechende Immunstoffe geschütztsind. Gerade die Gelenke wollen deshalb gesund ernährt werden, und zwar nicht einmal pro Woche, sondern täglich.
Wenn Gelenke unterkühlt sind und gleichzeitig unter Belastung gesetzt werden, verbraucht ihr Stoffwechsel besonders große Mengen solcher Immunschutzstoffe, insbesondere viel Vitamin C. Ohne diesen Schutz trocknen bzw. dünnen Proteoglykane aus, das betroffene Gelenk verliert seine Beweglichkeit. Als Folge davon schwillt die so genannte Synovial-Membran, die die Gelenkkapsel abschließt, an, und Gelenkflüssigkeit tritt aus. Der Gelenkknorpel wird geschwächt, es kommt zu Entzündungen und Schmerzen, weil nun Knortpelenden gegeneinander stoßen und reiben.
Abgesehen von Unfall- oder Verletzungsfolgen entstehen Gelenkprobleme stets durch Fehlernährung und Nährstoffmangel. Oft sind Gelenke über Jahre hinweg unterernährt, ehe sich Symptome einstellen. Durch den ständigen Zustrom von körpereigenen Immunsubstanzen wie Prostaglandinen, Leukotrienen oder weißen Blutkörperchen kommt es zwangsläufig zu Entzündungen, einem Selbstheilungsmittels des Körpers.
Hält die Entzündung jedoch lange an, enrtgleist der Mechanismus, und es folgt eine autoimmune Erkrankung, eine Dauerentzündung, die durch das körpereigene Immunsystem wieder und wieder geschürt wird und nur schwer gestopt werden kann.Fieber verursachende Pyrogene und auftretende Zellmediatoren, wie z.B. Cytokine, verschlimmern die Symptome. Gewebshormone stimulieren den Abbau von Knorpel- und auch von Muskelmasse – die Arthritis ist da. Hilfe bringen warme Wäsche, Gelenkwärmer, und unterkühlte Gelenke sollten (z.B. nach dem morgendlichen Aufstehen) nicht gleich kräftig belastet werden.
