SAUERSTOFF MACHT VITAL
Viele Menschen sind nur deshalb chronisch müde, nervös oder schlapp, weil ihnen Sauerstoff fehlt, der wichtigste Nährstoff für unseren Organismus. Bäume, Sträucher, Gräser und andere Pflanzen spalten das aus dem Erdreich aufgenommene Wasser und setzen dabei über ihre Blätter, Nadeln oder Stängel das Leben spendende Element frei. Über die Atemwege gelangt der Sauerstoff in unser Blut und unser Gewebe. Hier befeuert er in so genannten Mitochondrien, den winzigen Brennkammern, die Energieerzeugung. Da wird schon klar: Je weniger Sauerstoff unserem Organismus zur Verfügung steht, desto weniger mentale oder körperliche Energie kann er aufbringen. Auch Holz oder Kohle können im Ofen nur mit ausreichend Sauerstoff brennen. Eine Kerze erlischt, wenn man einen Behälter über sie stülpt und ihr den nötigen Sauerstoff entzieht.
Im Wald, auf regennassen oder feuchten Wiesen, beziehungsweise auch am oder auf dem Wasser, ist der Sauerstoffgehalt der Luft bis zu acht Mal höher als in geschlossenen Räumen. Deshalb wirken Spaziergänge oder ein Aufenthalt in einer solchen Umgebung meist so erfrischend. Entscheidend dafür ist, dass sich mit jedem sauerstoffreichen Atemzug neue Mitochondrien in unseren rund 70 Billionen Körperzellen bilden. Diese kleinen Energieöfen wachsen dann auch, sie werden üppiger und dementsprechend leistungsfähiger - dies ist speziell für ältere oder alte Menschen von Bedeutung. Unsere Kinder (und auch die Tiere in freier Natur) sind unter anderem deshalb so quicklebendig und energiegeladen, weil sie sich viel in frischer Luft aufhalten.
Spaziergänge, Wanderungen und eine pflanzliche, eisenreiche Kost mit viel Grüngemüse und Salat aktiviert die Sauerstoffaufnahme zusätzlich. Pflanzen spenden uns also diesen verjüngenden Lebensstoff nicht nur zum Einatmen über die Lunge, sondern auch als Transportmittel für Sauerstoffmoleküle in unserem Kreislauf.
