PILZE IM KÖRPER: WAS KANN ICH TUN?
Meist sind es Sprosspilze der Gattung Candida albicans, die über Schleimhäute eindringen und sich oft in krankheitserregenden Kolonien im Körper ausbreiten. Befallen sind Genitalien, Mund- und Rachenraum ebenso wie der Verdauungstrakt, aber auch Körperfalten oder Nägel. Die Folge: Juckreiz, meist hartnäckige Entzündungen, Pusteln, Durchfall usw.
Wenn Magensäure fehlt, werden Pilze nicht rechtzeitig abgetötet, sie gelangen dann leicht in das von ihnen geliebte basisch-milde Milieu des Dünndarms. Hier können sie sich dann ungestört in riesigen Kolonien ausbreiten – meist auch noch tüchtig aufgepäppelt von ihrem Lieblingsfutter: helle Mehlprodukten bzw. Zucker, Süßes und süße Getränke.
Nicht umsonst hat die Natur es so eingerichtet, dass die Magenschleimhautzellen immer dann, wenn wir Nahrung zu uns nehmen, Salzsäure in den Magensaft abgeben. Magensäure kann dann so ätzend scharf sein, dass sie Löcher in einen Teppich brennen würde. Damit ist sicher gestellt, dass nicht nur Pilze, sondern auch andere Krankheitserreger wie Bakterien abgetötet werden.
Deshalb. Vor jeder Hauptmahlzeit einen kleinen Säurelocker zu sich nehmen, z.B. einen Esslöffel Zitronensaft oder Apfelessig – oder einfach nur vorher einen mit Zitronensaft oder Essig angemachten Salat essen. Biojoghurt ist reich an Milchbakterien (Acidophilus), die Pilze im Magen-Darm-Trakt abtöten. Was ebenfalls wichtig ist: den Konsum von gesüßten Nahrungsmitteln drosseln.
