GESUNDHEITSTIPPS

 

NATURKOSMETIK SELBSTGEMACHT

Nahezu alle Obst- und Gemüsesorten, aber auch Milch, Joghurt, Eigelb, Honig sowie Kräuter eignen sich ausgezeichnet, um daraus Feuchtigkeitscremes, Badezusätze,  Lotionen oder andere Kosmetika selbst herzustellen. Die natürlichen Inhaltsstoffe wie Fettsäuren, Vitamine, Enzyme und Fruchtsäuren, speziell aber der hohe Wasseranteil verbinden sich optimal mit den Zellen der Epidermis, der obersten Hautschicht, dringen tief und verjüngend ins Hautgewebe ein und reichern den natürlichen Säureschutzfilm der Haut
an.
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Denn die Regel lautet: Was die Natur hervorbringt, ist auch gesund für die Haut. So kann man etwa im Küchenmixer rohe Kartoffeln pürieren und den Brei als Beauty-Maske auflegen. Gurkenscheibchen oder Avocado-Packungen auf der Haut, Lavendel ins Badewasser, ein feines Pflanzenöl als Kopfhautmassage – das ist Schönheitspflege fast schon zum Nulltarif.
Was sollte man beachten? Selbst hergestellte Kosmetika rasch aufbrauchen, sie halten sich auch im Kühlschrank nur befristet, werden rasch ranzig, weil sie ja keinerlei Konservierungsstoffe enthalten. Rohmaterial aber möglichst nicht erhitzen, weil sonst wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine zerstört werden oder kostbare Fettsäuren oxidieren. Verwenden Sie möglichst nur schad- und giftstofffreie Produkte aus dem Naturkostladen. Manche Menschen reagieren allergisch auf bestimmte Naturprodukte – diese Empfindlichkeit sollte bei der Herstellung berücksichtigt werden. Dies gilt speziell dann, wenn Salben, Cremes oder andere Schönheitsmittel für Freunde, Verwandte oder Familienmitglieder hergestellt werden. Der Buchhandel bietet Ratgeber zum Thema „Naturkosmetik als Hobby an“.