GESUNDE WANNENBÄDER
Die alten Chinesen wussten schon vor Tausenden von Jahren, dass Heilbäder gegen alle möglichen Wehwehchen und Krankheiten helfen, wie gegen Rheuma, Gelenkschmerzen, Hautkrankheiten oder chronische Müdigkeit. Für eine Badekur daheim sprechen viele Gründe: Der Auftriebseffekt im Wasser führt zu einer relativen Schwerelosigkeit, dadurch werden Muskeln entspannt, der ganze Körper beweglicher. Oberfläche Hautgefäße werden weitgestellt, die Durchblutung der Haut verbessert, und es kommt zu einer entstauenden Wirkung auf Bindegewebe und Muskulatur.
Außerdem steigt die Pumpleistung des Herzens, ohne dass die Herzschlagfrequenz dieses lebensspendenden Muskels maßgeblich gesteigert, das Herz also nicht belastet wird. Der Stoffwechsel kommt in Schwung, außerdem verschiebt sich der Säurewert des Bluts, der so genannte pH-Wert, in alkalische Richtung, und es kommt zu einem Anstieg bestimmter phosphathaltiger Salze im Blut, zur Entgiftung von Ammoniak und zu einer Verbesserung der Darmperistaltik (gut gegen Darmträgheit und Verstopfung).
Da tut sich also einiges in unserem Körper. Auch gegen Erkältungskrankheiten oder für deren Vorbeugung, bei Hexenschuss, Ischias, Bandscheibenbeschwerden, Erschöpfungszuständen und Nervenschwäche sind Wannenbäder ideal, weil sie praktisch ohne Nebenwirkungen helfen. In der Apotheke oder im Reformhaus gibt es Badezusätze auf der Basis ätherischer Öle, die wundervoll nach Rosmarin, Thymian, Nelken, Wacholderbeeren, Fichtennadeln, Anis, Eukalyptus oder Kamille duften.
