GESUNDHEITSTIPPS

 

GELENKE VERJÜNGEN

Viele Menschen leiden unter Problemen insbesondere mit Knie-, Hüft-  oder Schultergelenken. Morgens sind Arme und Beine steif, lassen sich schlecht bewegen, tun weh, auch tagsüber melden sich immer wieder Schmerzen. Der Grund: Gelenke sind extrem empfindlich, sie sind ja nur flexible Verbindungen zwischen Knochen, mit ihnen fest verbunden durch kräftige elastische Bänder aus Bindegewebe. Ihre Gelenkhöhlen sind durch Knorpel gepolstert, damit Knochen nicht aneinander reiben.
Gelenke wirken wie Stoßdämpfer im Auto, ihre Höhlen sind mit Synovial-Flüssigkeit ausgefüllt, der gallertartigen Gelenkschmiere, die wie ein Schwamm wertvolle Nährsalze aufsaugen kann, außerdem so genannte polsternde Proteoglykane, die das Gelenk weich und geschmeidig arbeiten lassen.  Wenn jedoch diese aus Kohlenhydraten und Eiweiß bestehenden Substanzen wegen Fehlernährung abgebaut werden, schwillt die Schutzmembran der Gelenkkapsel an, und Gelenkschmiere tritt aus. Knorpel werden geschwächt, reiben sich aneinander, es kommt zu Entzündungen und Schmerzen.
Gelenke leiden vor allem unter Zugluft und Nässe, am meisten aber, wenn sie in unterkühltem Zustand belastet werden, beispielsweise durch übertrieben ehrgeizige Fitnessübungen in der Frühe nachdem Aufstehen, z.B. Kniebeugen oder Hantelarbeit. Dies sollte man also vermeiden. Gelenke lieben Wärme – und eine kerngesunde Kost mit durchblutenden Lebensmitteln: Zwiebeln, Knoblauch, Paprika und alles was möglichst scharf schmeckt, wie Kräuter, Gewürze, Senf, Meerrettich, Rettich, Essig usw.
Besonders Frauen und Männer ab 50 dürfen ihre Gelenke nicht mehr extremen Belastungen aussetzen. So mancher meint, mit schweißtreibenden Übungen an Fitnessgeräten oder Gewalttouren auf dem Mountainbike seinen Gelenken etwas Gutes zu tun – doch die leiden darunter oft sehr. Orthopäden können davon ein Lied singen.