DIE SEX-KILLER
Oft genug geschieht es, dass sich Libido, Potenz und Orgasmusfähigkeit nicht so recht einstellen wollen, obwohl die Voraussetzungen scheinbar ideal sind: in romantischem Ambiente zu zweit allein, bei Kerzenschein und sanfter Musik. Wissenschaftler haben sich immer schon gefragt, warum es eigentlich in der Liebe mal klappt – und dann wieder gar nicht. Jetzt gibt es brandneue Erkenntnisse, die vielen Paaren zum Partnerglück verhelfen können.
Erotisches Liebesverlangen kann nur entstehen, wenn bei einem Anblick, einer Liebkosung, einem zärtlichen Wort möglichst viel Blut in die so genannten Pudendal-Arterien der Schwellkörper im Schambereich von Mann oder Frau einschießt. Da wird schon klar: Wenn Gefäße verengt sind, ist dies nur begrenzt möglich. Und es gibt eben bestimmte Faktoren, die Arterien verengen und die Libido drosseln:
- Salz: Das im Kochsalz enthaltene Natrium erhöht die Gefäßwandspannung, verengt Adern und hemmt den Bluteinstrom in die Schwellkörper. Vor der romantischen Stunde also möglichst nicht salzreich essen.
- Einer der schlimmsten Sex-Killer ist das späte üppige Abendessen beim Italiener oder Griechen – für viele vermeintlich ideales Vorspiel zu einer heißen Liebesnacht. Falsch! Das Verdauen einer solchen Mahlzeit ist Stoffwechselstress, führt zu erhöhter Thermogenesis, einer Wärmeentwicklung verbunden mit hohem Energieaufwand. Da zirkuliert viel Blut im Bauchraum – aber eben leider nicht im Schambereich.
- Mentaler Stress (Sorgen, Konflikte, Kummer) verengt Gefäße ebenso wie Nikotin, Kaffee oder auch abendlicher Freizeitsport.
